Poly

Mein Kind hat

Fieber

Fieber ist etwas Gutes und hilft Ihrem Kind, die Keime im Körper zu bekämpfen. Solange sich Ihr Kind noch wohl fühlt, lassen Sie es bitte fiebern. Sollte es jedoch Schmerzen haben, Jammern und die Nahrung verweigern, dann geben Sie ein Fiebermittel in gewichtsangepasster Dosierung, meist Paracetamol oder Ibuprofen. Sollte Ihr Kind >24h wiederholt über 40°C fiebern, sollten Sie es unbedingt einem Arzt vorstellen. Je kleiner das Kind, desto eher stellen Sie es bitte zur Untersuchung bei Fieber vor!

Bitte achten Sie darauf, keine Wadenwickel bei kalten Füßen zu machen und die Wickel max. 2°C kälter zu machen, als das Kind ist.

Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen sind furchtbare Schmerzen, daher seien Sie spendabel mit Schmerzmitteln. Gut hilft auch Rotlicht oder ein Zwiebelsäckchen auf das betroffene Ohr. Bei Fieber oder Ohrenlaufen sollten Sie das Kind einem Arzt vorstellen, ansonsten wird es unter abschwellenden Nasentropfen nach einigen Tagen wieder besser.

Husten

Bei Husten hilft viel Trinken (z.B. Thymiantee) und frische feuchte Luft, auch Inhalationen können guttun. Gehackte Zwiebel in einem Windeltuch am Bettchen wirkt lindernd, ebenso Brustwickel, eine Anleitung dazu finden Sie z.B. hier: https://www.wickel-co.de/category/anwendungstipps/

Bei angestrengter, schneller Atmung oder pfeifenden Atemgeräuschen sollte möglichst bald ein Arzt das Kind anschauen.

Bei einem tiefen, bellenden Husten und Luftnot beim Einatmen könnte es sich um den so genannten Pseudokrupp handeln. Beruhigen Sie Ihr Kind, gehen Sie an das weit geöffnete Fenster. Sollte es nach 15min. nicht besser werden, müssen Sie einen Arzt aufsuchen, der dann spezielle Medikamente geben kann.

Erbrechen und Durchfall

Erbricht das Kind, ist das unangenehm und mit Flüssigkeitsverlust verbunden. Bitte lassen Sie sich den Magen erholen und machen einer Trink- und Esspausen von mind. 4h! Eventuell können Sie bei älteren Kindern ein Zäpfchen gegen Erbrechen geben. Nach der Trinkpausen versuchen Sie schluckweise Tee oder stilles Wasser, falls Ihr Kind erneut erbricht, machen Sie wieder eine Pause.

Bei anhaltendem Erbrechen, v.a. zusammen mit häufigem Durchfall und Fieber, lassen Sie von einem Arzt kontrollieren, ob der Flüssigkeitshaushalt noch ausreichend ist!

Insektenstiche/
Zeckenbisse

Viele haben große Angst vor Bienen- oder Wespenstiche. Echte Allergien sind extrem selten, meist kommt es nur zu einer lokal begrenzten Schwellung und Rötung, die allerdings auch mal recht ausgedehnt ausfallen kann. Entfernen Sie den Stachel ggf. und kühlen Sie die Einstichstelle möglichst rasch. Nur bei Luftnot, Hautausschlag, Übelkeit oder Schwindel muss schnell Hilfe geholt werden.

Zeckenbisse sind in der Regel völlig harmlos. Die Zecke sollte so schnell wie möglich mit einer Zeckenzange oder –karte entfernt (dicht an der Haut fassen, vorsichtig ziehen, kein Drehen) und die Stelle desinfiziert werden. Achten Sie in den nächsten Tagen und Wochen darauf, ob sich um die Stelle ein sich vergrößernder Ring bildet. Jetzt sollten Sie Ihr Kind ärztlich vorstellen, denn dann muss von einer Borreliose ausgegangen und antibiotisch behandelt werden. Die zweite von Zecken übertragene Krankheit, die Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) ist weniger harmlos und kann nicht antibiotisch behandelt werden. Es gibt dagegen jedoch eine wirksame Impfung.

Unsere Leistungen für Ihr Kind

Professionelle Versorgung und individuelle Betreuung – erfahren Sie mehr über unser breites Leistungsspektrum für Ihr Kind.

Wir stellen uns vor

Unser Team

In unserer Praxis legen wir viel Wert auf einen empathischen und vertrauensvollen Umgang miteinander. Bitte verstehen Sie, dass wir zum Schutz unserer Patienten und Ihrer Familien/Freunde eine Praxis sind, die die Impfempfehlungen der STIKO vollumfänglich unterstützt und umsetzt. Sollten Sie dazu Fragen haben, besuchen Sie gerne unsere Links zum Thema Impfen oder sprechen Sie mit uns.

Dr. med. Ulrike Dittrich

Geb. 1980 in Wolfenbüttel, verheiratet, 3 Kinder. Studium in Regensburg und Kiel, Facharztausbildung in Emden und Jena ( Schwerpunkt Pädiatrische Intensivmedizin/Neonatologie), 5 Jahre Oberärztin im KMG Klinikum Sömmerda.

Zusatzbezeichnung Neonatologie und Naturheilverfahren. Mitglied im Collegium Musicum Erfurt (Bratsche), am liebsten mit der Jolle auf dem Wasser oder zu Fuss in den Bergen unterwegs.

Dr. med. Natja Liebers

Geb. 1976 in Erfurt, verheiratet 2 Kinder, Studium in Jena, seit 14 Jahren Oberärztin der Kinderintensivstation Uni Jena, Schwerpunkt pädiatrische Intensivmedizin, Neonatologie, Notfallmedizin, pädiatrische Palliativmedizin, Mitglied klinischen Ethik-Komitee.

Liebt grosse Radtouren mit der ganzen Familie, Konzerte von Klassik bis Pop, Action im Rettungsdienst und jede Art von Sport.

Isabell

Meine Name ist Isabell Pommer, 43 Jahre alt und ich komme aus Erfurt. Ich habe eine fast erwachsene Tochter und derzeit arbeite ich in einer zentralen Notaufnahme. Nun möchte zurück in die Praxis, wo ich bereits viele Jahre zuvor gearbeitet habe.Ich freue mich wieder zurück zu kommen und ich stehe Ihnen, als Eltern mit Rat zur Seite, bei kleinen sowie großen Sorgen ihrer Kinder. 😊

Mandy

1 Kind
Medizinische Fachangestellte
Seit 2020 in unserer Praxis

Melanie

1 Kind
Medizinische Fachangestellte
Seit 2018 in unserer Praxis